Predigten Bekennende Evangelische Gemeinde Cottbus
Wir sind eine christliche Gemeinde. Begeistert von der Bibel und dem Zentrum der Bibel, unseren Herrn Jesus Christus. Im Licht von Gottes Wort erkennen wir unsere Sünde, unsere Schwachheiten und eigentlichen Charakter. Jesus Christus kam, für Sünder zu sterben. ER vergibt Schuld, nimmt Sünder an. Er ist stark, uns zu bewahren und festzuhalten. Niemand ist für ihn zu schwach und zu verdorben. Bei IHM ist Hoffnung. Im Herrn Jesus finden wir Geborgenheit, Sicherheit und Ruhe. Davon möchten wir in unserem Predigten erzählen und beten, dass Gottes Wort auch Ihr Herz trifft und verwandelt.
Episodes

6 hours ago
6 hours ago
Der König Jotham, dessen kurze Biografie in 2. Chronik 27 beschrieben wird, steht als herausragendes Beispiel für treue Gottesfürchtigkeit inmitten einer verderbten Zeit. Obwohl sein Vater, der mächtige Usia, durch Sünde und Hochmut fiel, richtete Jotham seine Wege vor Gott aus, ohne in dessen Tempel zu gehen, und baute nicht nur Mauern und Städte, sondern stellte die persönliche Verbindung mit dem Herrn als zentrales Fundament seines Lebens und seiner Herrschaft her. Sein Leben zeigt, dass wahre Stärke nicht in großartigen Taten, sondern in Treue im Kleinen, in der Bewahrung der Gottesbeziehung und in der Ablehnung von Selbstvertrauen liegt. Trotz der fortschreitenden Sünde im Volk, wie sie der Prophet Jesaja in seiner Vision beschreibt, blieb Jotham ein Licht der Gerechtigkeit, dessen Beispiel ermutigt, auch in schwierigen Zeiten auf Gott zu vertrauen und sich in der Gemeinschaft mit ihm zu bewahren. Sein Leben ist ein Mahnmal dafür, dass Gottes Segen nicht aus Leistungen, sondern aus einer innigen, treuen Haltung vor Gott kommt, die sich in der Ordnung, im Dienst und in der Wahrheit äußert.

Sunday Jun 07, 2026
Sunday Jun 07, 2026
In dieser Predigt aus der Reihe über die Könige geht es um das Ende des Nordreichs Israel: die Herrschaft von Pekachia, Pekach und Hosea, die Morde, Verschwörungen und schließlich die Eroberung durch die Assyrer. Die historischen Ereignisse führen zur Deportation der zehn Stämme und zur Entstehung der Samariter.
Ursache des Zusammenbruchs war anhaltender Götzendienst – die Nachfolge der Sünden Jerobeams, die Errichtung goldener Kälber und das Verwerfen der Gebote Gottes. In aller der Dunkelheit sandte Gott Propheten wie Elia und Elisa und zeigte immer wieder Lichtströme seiner Gnade. Die Asyrer nutzten politische Schwäche, deportierten Menschen und besiedelten das Land neu.
Die Predigt zieht praktische Schlüsse: Gottes Souveränität bleibt auch im Gericht, Sünde hat Folgen, und echte Hilfe findet man nicht in der Welt, sondern bei Gott. Aus der Katastrophe erwächst Hoffnung: Jesus begegnet den Samaritanern im Neuen Testament als der wahre Ort der Anbetung und als der, der selbst im Gericht Rettung schenkt.

Sunday May 31, 2026
Sunday May 31, 2026
Diese Predigt gehört zu einer Serie über die Könige Israels und Judas und behandelt 2. Chronik 26: die Regierungszeit König Usias (Usia) im Südreich Juda.
Usia wurde mit 16 Jahren König. Er suchte Gott, brachte Wiederherstellung (z. B. Elat), stärkte Landwirtschaft, Verteidigung und das Heer, erfand Belagerungsmaschinen und wurde weithin berühmt. Sein Erfolg und Segen kamen, weil er Gott suchte und von gottesfürchtigen Ratgebern begleitet wurde.
Der Wendepunkt kam, als der Erfolg ihm den Kopf verdrehte: Aus Hochmut trat er in den Tempel, um zu räuchern, was nur den Priestern zustand. Die Priester wiesen ihn zurecht, doch er wurde zornig und erhielt Aussatz; er lebte isoliert bis zu seinem Tod und übergab die Regierung an seinen Sohn Jotham.
Die Predigt zieht daraus die wichtigsten Lehren: Gott kann wiederherstellen und segnen, aber Segen fordert Demut und Abhängigkeit von Gott. Erfolg birgt die Gefahr des Stolzes – daher die Mahnung zu Buße, Dankbarkeit und fortwährender Gottes- und Wortsuche.

Sunday May 24, 2026
Sunday May 24, 2026
In dieser Folge geht es um Pfingsten: das Warten der Jünger in Jerusalem, die Ausgießung des Heiligen Geistes und die Verwandlung von verängstigten Männern zu mutigen Zeugen Christi.Der Vortrag erklärt, dass Pfingsten kein emotionales Nebel-Erlebnis, sondern ein nüchternes Wirken der Wahrheit ist. Der Heilige Geist offenbart Gottes Wort, überführt von Sünde, macht die Gerechtigkeit Christi sichtbar und weist auf das Gericht hin.Praktisch bedeutet das: Erst kommt die Wahrheit des Wortes, dann folgen Freude, Veränderung und ein ruhigeres Leben. Ohne den Geist bleibt viel Aktionismus leer und wirkungslos.Es wird deutlich gemacht, wie der Geist einzelne Menschen wie Luther, Calvin oder heutige Gemeindeleiter gebraucht und wie wichtig es ist, sich dem Wort zu öffnen, Buße zu tun und Christus zu vertrauen.Hinweise werden gegeben, wie der Heilige Geist in Gemeinde und Alltag erkannt wird: klare biblische Lehre, das Reden über Sünde, Betonung von Jesus als dem Zentrum und ein Leben, das in Bibelstunde, Gebet und Dankbarkeit verwurzelt ist.Zum Abschluss wird davor gewarnt, den Geist zu betrüben oder zu dämpfen, und dazu ermutigt, jetzt zu dienen, im Glauben zu handeln und das Leben vom Heiligen Geist prägen zu lassen.

Sunday May 17, 2026
Sunday May 17, 2026
In dieser Episode geht es um die Bedeutung der Himmelfahrt Jesu. Ausgehend von Johannes 16–17, Lukas 24 und Apostelgeschichte 1 wird erklärt, dass Jesus nach seiner Auferstehung zum Vater zurückkehrt, seine frühere und noch größere Herrlichkeit empfängt und als hoher Priester für uns eintritt. Die Himmelfahrt schenkt Frieden, volle Freude und die Zusage, dass Christus die Welt überwunden hat und nun unsichtbar bei den Seinen ist. Zugleich bereitet sie auf die Ausgießung des Heiligen Geistes vor: Jesus gibt Gaben an die Gemeinde, befreit Menschen aus geistlicher Gefangenschaft und sendet die Jünger zur Mission. Theologische Bezüge zu Epheser, Hebräer und den Psalmen zeigen, dass Christus zur Rechten Gottes herrscht, für uns wirkt und eines Tages wiederkommen wird. Die Folge verbindet Trost, Auftrag und die ermutigende Botschaft, dass Gläubige in seiner segnenden Hand geborgen sind.

Sunday May 10, 2026
Sunday May 10, 2026
In dieser Folge der Königsserie sind wir im Nordreich Israel bei Jerobeam II. und seinen Nachfolgern. Der Vortrag erklärt die politische Lage: Jerobeam II. regiert 41 Jahre, bringt zurück, was das Reich verloren hatte, bleibt aber im Götzendienst verhaftet. Zeitgleich wirken die Propheten Jona, Amos und Hosea. Amos warnt vor Gericht, Hosea zeigt Gottes versöhnliche Liebe und Jonas Rede begleitet den politischen Aufschwung. Trotz militärischer Erfolge führt Wohlstand zu moralischem Verfall, Gewalt und politischer Anarchie; mehrere Könige werden ermordet, es entstehen Lücken in der Thronfolge, und Assyrien wird als Machtfaktor erwähnt. Die Folge verbindet historische Fakten, prophetische Reaktionen und geistliche Deutungen: Gott handelt aus Erbarmen, nutzt aber auch Menschenhandlungen für seinen Plan, und die Propheten warnen vor den Folgen von Sünde und Unverantwortlichkeit.

Sunday May 03, 2026
Sunday May 03, 2026
In dieser Predigt setzen wir die Serie über die Könige von Israel und Juda fort und betrachten das Leben König Amasjahs (2. Chronik 25). Die Predigt zeichnet seinen anfänglichen Glauben auf, sein gerechtes Handeln gegenüber den Mördern seines Vaters und seine militärischen Erfolge gegen die Edomiter.
Gleichzeitig wird deutlich, dass Amazja nur mit geteiltem Herzen diente: Er suchte die Hilfe unzuverlässiger Bündnispartner, ließ sich trotz göttlicher Warnungen von Stolz und Gunst blenden und begann schließlich, fremde Götter anzubeten. Diese Entscheidungen führten zu einer drastischen Wende: Niederlage gegen Israel, die Zerstörung eines Teils der Stadtmauer Jerusalems, Plünderung und schließlich eine Verschwörung, die zu seinem Tod führte.
Die Botschaft der Predigt richtet sich an unser eigenes Leben: Ein geteiltes Herz, Stolz und das Abweichen von Gottes Wort bringen Fallstricke, während Buße, Gehorsam und Vertrauen auf Gottes Kraft Bewahrung und Wiederherstellung bringen können. Die Predigt ruft zur Selbstprüfung und zum Vertrauen auf Gottes Gnade auf.

Sunday Apr 26, 2026
Sunday Apr 26, 2026
Der Predigt zufolge ist der zentrale Gedanke, dass der wahre Glaube nicht durch menschliche Leistung, sondern durch Abhängigkeit von Gott und Hingabe an ihn geprägt ist. Die Geschichte des Königs Joachas aus Israel, der trotz seiner Sünden und des Götzenkults Jerobeams das einzige der zwanzig Könige ist, das er bei Gott um Hilfe fleht, zeigt, dass Gott auch in der Not auf das Gebet reagiert – nicht aus Anerkennung der Person, sondern aus Mitleid mit dem Jammer seines Volkes. Doch die Rettung bleibt nicht ohne Folgen: Israel bleibt in seiner Sünde, und die Befreiung von den Syrern bleibt unvollständig, weil die Herzen nicht umgekehrt sind. Der Prediger betont, dass echte Freiheit nicht in der Selbstverwirklichung, sondern in der Unterwerfung unter Christus liegt, und dass die Not, die uns aus unserer Selbstgenügsamkeit reißt, ein Segen ist, der uns zur Wahrheit führt. Die Geschichte von Elisa, dessen Tod die Macht Gottes scheinbar verlässt, und der anschließende Sieg durch den Glauben an Gottes Versprechen verdeutlichen, dass der Sieg bereits vollbracht ist, wenn wir nur in ihm verharren. Letztlich ist der wahre Sieg nicht in der militärischen Stärke, sondern in der treuen Hingabe an den Herrn, der uns aus der Gewalt der Sünde befreit und uns in die Freiheit des Glaubens führt.

Sunday Apr 19, 2026
Sunday Apr 19, 2026
Die Predigt erzählt die Geschichte von König Joas von Juda, dessen Leben durch göttliche Vorsehung gerettet wurde, als die tyrannische Königin Athalia, die alle königlichen Nachkommen töten ließ, um ihre Macht zu sichern. Durch die mutige und gottgefällige Handlung von Joas Tante Joseba und des Priesters Joiada wurde er im Tempel versteckt und sechs Jahre lang in der Nähe Gottes aufgezogen, was seine frühe Erziehung prägte. Als er sieben Jahre alt wurde, wurde er offiziell zum König gesalbt, nachdem Jojada eine Revolte gegen Athalia organisiert und das Volk zum Rückzug von Götzendienst und zur Wiederherstellung des wahren Gottesdienstes aufgerufen hatte. Die Regierung Joas’ begann mit einer wahren Erweckung: der Tempel wurde instand gesetzt, der Gottesdienst nach dem Gesetz Mose wiederhergestellt und das Volk kehrte zu Gott zurück. Doch nach dem Tod des geistigen Vaters Joiada verlor Joas seine innere Haltung, ließ sich von den weltlichen Führern beeinflussen, wandte sich von Gott ab und tötete den Sohn Joiadas, den Propheten Zacharias, der die Sünde des Volkes anklagte. Dieser Mord führte zur göttlichen Strafe: die Syrer belagerten Jerusalem, töteten die Führer und straften Joas , der in Krankheit starb. Die Geschichte zeigt, dass wahre Erweckung und Gottesdienst nur bestehen, wenn sie auf dem Wort Gottes und nicht auf menschlichen Beziehungen beruhen, und dass der Verlust der Gottesfurcht letztlich zu Zerstörung und Verderben führt.

Sunday Apr 12, 2026
Sunday Apr 12, 2026
Die Predigt behandelt König Jehu, der von Gott auserwählt wurde, um das Haus Ahab auszurotten und Gerechtigkeit über Israel zu bringen. Obwohl er als Werkzeug Gottes eingesetzt wird, um die Sünden des Hauses Ahab zu rächen und den Götzendienst zu bekämpfen, versagt er letztlich an Halbherzigkeit und geteilter Hingabe: Er tötet unerwünschte Gegner mit brutaler Gewalt, nutzt Lügen und Intrigen, und lässt die goldenen Kalbe von Bethel und Dan unangetastet, was sein geteiltes Herz offenbart. Sein Eifer ist von Gott anerkannt, doch seine Mittel sind fleischlich und nicht aus der Gnade, weshalb sein Reich nicht bestehen kann und Israel unter seiner Herrschaft an Macht verliert. Die Predigt betont, dass der wahre Dienst Gottes nicht aus menschlichem Eifer, sondern aus der Geborgenheit im Herrn und der Erkenntnis seines Willens erfolgt, und warnt davor, Gottes Werk mit menschlicher Macht und Selbstsucht zu betreiben, da nur in der Gnade echte Frucht entsteht.
Gott gebraucht auch unvollkommene Menschen, vollendet seinen Plan trotz menschlichen Versagens und lässt Fehlverhalten nicht ungestraft. Zugleich warnt sie vor frommem Eifer ohne Einsicht und vor dem Streben nach eigener Ehre statt Gottes Ehre.







